Tiefschlaf-Modus und Tor-Allergie: Pleite gegen Harthausen

Was ist eigentlich frustrierender als eine Niederlage? Eine Niederlage, die man förmlich „verschlafen“ hat. Am Samstag in Harthausen gab es für unsere Zweite leider wieder mal null Punkte.

Dabei sah es anfangs gar nicht so übel aus! In den ersten 20 Minuten waren wir gut im Spiel, hatten sogar leichte Vorteile. Doch dann kippte das Momentum schneller als ein Barhocker zur Sperrstunde. Harthausen übernahm das Kommando und wir schalteten langsam, aber sicher in den Verwaltungsmodus.

Der kollektive Tiefschlaf

Nach der Pause kam dann der Genickbruch: Während Harthausen wohl einen Espresso zu viel hatte, waren unsere Jungs mental noch irgendwo zwischen Pausentee und Tiefschlafphase. Direkt nach Wiederanpfiff klingelte es zum 1:0 – klassisch verpennt! Als wir dann beim 2:0 erneut eher als Begleitschutz statt als Abwehr fungierten, war der Käse eigentlich gegessen.

Statistik des Grauens

Unser Hauptproblem bleibt die Offensive. Mit einem Expected-Goals-Wert von 0,2 ist die Chance, dass wir ein Tor erzielen, aktuell in etwa so hoch wie ein Lottogewinn bei gleichzeitigem Blitzeinschlag. Wir kreieren einfach nichts – und was wir kreieren, ist so harmlos, dass der gegnerische Keeper fast zum Stricken anfangen kann.

Ansteckungsgefahr bei der Ersten

Besonders bitter: Unsere Erste scheint sich den „Wir-schießen-keine-Tore-und-verlieren-lieber“-Virus direkt eingefangen zu haben. Die haben sich mit einer 0:4-Klatsche leider noch deutlicher abschießen lassen. Geteiltes Leid ist in diesem Fall einfach nur… doof.

Blick nach vorn: Eschbronn ruft!

Nächsten Samstag geht es in Eschbronn weiter. Wir packen diesmal zwei Wecker pro Spieler ein, lassen die Schlafmützen im Schrank und versuchen endlich mal wieder, den Ball (und nicht nur die Gegner) zu treffen. Drei Punkte wären mal wieder was Feines für die Seele!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert